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Die perfekte Veggie-Bolognese

Wenn Simi aus Berlin kommt, wünscht sie sich Sojabolognese. Wenn Chrissy aus Würzburg kommt, wünscht sie sich vegane Bolognese – und der Ludwig, der wünscht sich eigentlich jedes mal wenn er mich besuchen kommt einen Teller Veggie-Bolognese. Mittlerweile habe ich meine Soße so perfektioniert, dass ich mich traue einen Beitrag darüber zu schreiben; und keine Angst, ich werde nun kein Foodblogger, aber meine Bolognese gehört zu mir wie mein Marc Cain Mantel. Außerdem ist mein Veggie-Beitrag von letzter Woche so gut bei euch angekommen – und ich kann euch versprechen, dieses Rezept schmeckt auch jedem nicht-Vegetarier. Siehe Ludwig, und der würd’ ja am liebsten drin baden!

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Zutaten
(Für ca. 3 hungrige Personen):

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  • ca. 85g Sojaschnetzel
  • 1 Dose Tomaten (gehackt, geschält, passiert – wie du magst!)
  • 2-3 Zehen Knoblauch (bei mir werden’s auch manchmal 5 – ich LIEBE Knoblauch!)
  • 1 Zwiebel
  • Sellerie (in etwa so viel wie die Zwiebel)
  • 1/2 Zucchini (gerne auch Paprika oder Karotten – oder alles!)
  • Rotwein. Viel Rotwein.
  • Gewürze: Salz, Zucker, Pfeffer, frischer Rosmarin, ital. Kräuter (Basilikum, Oregano…), Thymian, Gemüsebrühe für die Schnetzel, Paprikapulver, evtl. Chili

Ich bin ein ziemlicher Chaos-Kocher und variiere meine Soßen ständig. Am Liebsten mag’ ich sie eigentlich mit Paprika, heute hatte ich aber nur eine Zucchini da – auch okay!

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Step 1: Die Schnetzel

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Sojaschnetzel gibt es mittlerweile überall. Nicht nur im Bioladen – auch im REWE, Tengelmann, sogar im DM. Diese drei hier sind momentan meine Favoriten, je nach Geschmack  solltest du alle mal probieren! Manche mögen ihre Schnetzel fein wie die von Dr.Ritter oder ganz grob wie die, die ich heute benutze (ganz rechts – ca. 3€ vom REWE, reicht für 3-4 Soßen!).

Gib deine Schnetzel in einen Topf (ohne Öl) und gebe so viel Wasser dazu, bis die Schnetzel knapp bedeckt sind. Und nun: Würzen! Und zwar ‘gscheid – sonst schmecken sie nachher nach nix. Ich gebe also reichlich Gemüsebrühe und Paprikapulver ins Wasser. Auf dem Herd dauert es dann meistens nur 2 Minuten bis sie bissfest sind, probier’ einfach zwischendurch und entscheide selbst, wann sie für dich den besten Biss haben. Wenn sie deiner Meinung nach fertig sind und noch Wasser übrig ist – kein Problem, das tut der Soße nachher auch nicht weh, so ein bisschen leckere Brühe. Gebe die Schnetzel wieder zurück in die Schüssel, den Topf brauchen wir nun für’s Gemüse!  (Klar kannst du die Schnetzel auch gleich separat kochen – aber der Student an sich vermeidet jegliche Abspül-Arbeit…)

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Step 2: Gemüs’ schnibbeln und anbraten

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Ich Würfel eigentlich immer alles. Zwiebeln, Knoblauch (alles außer eine Zehe!), Zucchini (oder was du sonst so hast) und Sellerie in Olivenöl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann gibst du die Schnetzel wieder dazu (aber ohne Flüssigkeit, falls eine übrig geblieben ist) und brätst nochmal scharf an. Die Schnetzel müssen nicht unbedingt braun werden – außer du magst das Aroma ;)

Und nun, ganz wichtig: Ablöschen mit Rotwein. Viel Rotwein. Nicht nur einen kleinen schluck – ich hab bestimmt 200ml reingeschüttet. Lass es kurz aufkochen und gib dann die Tomatensoße, Tomatenmark und die restliche Flüssigkeit der Schnetzel dazu. Rupf’ dir einen ganzen Zweig Rosmarien ab und leg ihn in die Soße. Würze nun mit Salz, Pfeffer, eine Briese Zucker, Paprikapulver, Chili wenn du’s scharf magst und all den italienischen Kräutern. Die letzte Zehe Knoblauch presst du nun ebenfalls einfach dazu. Jetzt sieht es schon mehr nach Bolognese aus!

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Schritt 3: Kochen!

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Jetzt heißt es warten. Je länger du deine Soße kochst, desto besser schmeckt sie – hat mir mal ein Sternekoch verraten. Ich lasse meine gern eine Stunde kochen. Meistens mache ich sowieso so viel, dass am nächsten Tag noch was übrig ist – da schmeckt sie dann am allerbesten! Veggie Bolognese kann man auch prima einfrieren.

Übrigens: Bis hier hin ist deine Soße sogar vegan. Wenn du sie aber cremiger möchtest kannst du noch einen Schuss Sahne hinzugeben, oder etwas Käse drin schmelzen. Muss aber nicht, schmeckt auch vegan ganz wunderbar!

Bin gespannt, wie es euch schmeckt! Guten Appetit! :*

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29 comments on “Die perfekte Veggie-Bolognese

  1. vankotte
    6. Januar 2014 at 12:57

    Super Beitrag, werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren! Eigentlich hattest du mich schon, als das Wort Knoblauch gefallen ist. Verkocht der Wein gut oder schmeckt man den danach noch stark? (Meine Mutter hat einmal versucht mit Wein zu kochen und danach waren wir alle beschwipst) Liebe Grüße

    • Angela
      6. Januar 2014 at 22:37

      Haha also besoffen war ich danach noch nie ;) Man darfs natürlich auch nicht soooo übertreiben. Aber klar schmeckt man ihn noch, deshalb tu’ ich ihn ja rein, weils so saulecker is ;)

  2. lena
    6. Januar 2014 at 14:59

    eines meiner lieblingsessen, obwohl ich nicht vegetarier bin. schmeckt aber einfach klasse und ist gesund :)

    http://gregoryxgregory.blogspot.de

  3. jenny
    6. Januar 2014 at 15:00

    ich bin echt neidisch. ich könnte nie veggie leben :D ehrlich nicht. jaja, das sagt man so. aber wie sehr ich meinen bacon vermissen würde ): trotzdem werde ich das rezept mal probieren (:

  4. johanna
    6. Januar 2014 at 15:24

    Schmeckt auch sehr lecker wenn man statt Soja Geschnetzeltem Räuchertofu nimmt. Einfach mit ‘ner Gabel zerdrücken, in Öl goldbraun anbraten und dann zur Soße geben. Wenn der Geschmack mal etwas würziger sein soll. (;

    Liebe Grüße!

    • Angela
      6. Januar 2014 at 22:36

      Aaaah den mag ich zum Beispiel gar nicht, den Räuchertofu! Also vom Geschmack her. Dann lieber normalen :)

  5. Cookiesandstyle
    6. Januar 2014 at 17:09

    Mhhhhh das klingt aber sehr lecker. Ich mache meine Bolognese auch so ähnlich. Ich liebe es, dass sie jedes Mal etwas anderes schmeckt, weil man die Zutaten so toll variieren kann. Ich mach auch gerne noch getrocknete Tomaten mit rein. Na toll, jetzt muss ich mir gleich einen Teller kochen :-)

    LG,
    Cookies

  6. Liz
    6. Januar 2014 at 19:21

    meine mutter hat so mal veggie lasagne gemacht & ich hab’s nichtmal gemerkt! schmeckt super lecker.

  7. Andrea
    6. Januar 2014 at 20:03

    Ich finde das ist eine gute Alternative zum Rindfleisch. Ob es mir auch schmeckt muss ich mal testen. BIn zwar kein Vegetarier, aber ich esse nicht so oft und auch nicht so gerne Fleisch. Flexitarier also sozusagen ;)

  8. Vanessa
    6. Januar 2014 at 20:45

    Knoblauchliebe, tschakaa!!

  9. Jana Strandgut
    6. Januar 2014 at 21:05

    Sieht gut aus!
    Ich bin jetzt auch schon eine Weile dabei, mich Vegetarisch zu ernähren und habe Sojaschnetzel bisher noch nicht probiert, aber ich denke dieses Rezept werde ich auch mal nachkochen. Eignet sich sicher auch gut für Lasagne, oder?
    Obwohl ich da ja gern auf das simnple Rezept meiner Mutter zurück greife. :)

    • Angela
      6. Januar 2014 at 22:35

      Klaro, Lasagne is ja im Prinzip das gleiche :) Schmeckt genauso lecker!

  10. Lysann
    7. Januar 2014 at 10:54

    Geeeeiel! Wollte demnächst eh mal vegane oder zumindest vegetarische Bolognese ausprobieren und jetzt hab ich noch mehr Lust drauf! :)
    Liebe Grüße!

  11. Milena
    7. Januar 2014 at 13:58

    Also ich finde, du solltest das mit dem Food-Bloggen nochmal überlegen. Der Aufbau des Rezepts war super und außerdem: DAS IST JA SOWAS VON VERDAMMT LECKER! Danke danke danke!!

  12. Henrike
    7. Januar 2014 at 15:28

    Habs gestern direkt mal nachgekocht. Ich bin eigentlich ein leidenschaftlicher Fleischesser, aber Sojaschnetzel mocht ich schon immer und deine Bolo schmeckt richtig episch.(Auch meinen Freunden) Musste mal gesagt werden!
    (Ich bin also auch für mehr Rezepte ;-))

  13. Jana
    7. Januar 2014 at 16:59

    ich nehm immer diese hier http://fddb.info/static/db/400/210/0X98EP0RN8HXUZ5WO81JZ1CX_999x999.jpg und mach die mit der reibe klein. schmeckt fantastisch :)

  14. Karo
    8. Januar 2014 at 7:25

    Ich suche noch die perfekte Veggiebolognese und deine wird definitiv dieses Wochenende ausprobiert. Kanns jetzt schon kaum erwarten. :)

  15. Sophia
    8. Januar 2014 at 13:47

    Gestern nachgekocht, hat richtig, richtig gut geschmeckt:) bitte mehr von solchen Rezepten!:D

  16. Flela
    8. Januar 2014 at 18:56

    Hallo, diese Idee mit der Sosse finde ich ganz klasse. Werde ich unbedingt nachmachen. Meine Tochter will nämlich kein Fleisch zur Zeit, aber nur Sosse aus Tomaten ist ja langweilig ;-)

    Danke für diesen tollen Beitrag

    Flela

  17. Vali
    8. Januar 2014 at 19:29

    Die werde ich definitiv mal probieren. Wein lasse ich beim Kochen immer weg, da dieser mit Gelatine gefiltert sein kann und dieses nicht deklariert werden muss. Aber vielleicht informiere ich mich da mal welcher komplett tierfrei ist.

    Statt Schnetzeln, nehme ich immer Naturtofu den ich selbst zu Schnetzeln friemel. Während ich das Gemüse schneide, weicht der schön in Sojasoße mit Gewürzen ein. Scharf angebraten sieht er sogar aus wie Hackfleisch.

  18. Fine
    8. Januar 2014 at 19:48

    Hallelujah, ANGELA!!!!
    Meine Geschmacksnerven befinden sich gerade in einem Zustand der Ekstase!

  19. Jessy von Kleidermaedchen
    9. Januar 2014 at 20:52

    Das sieht echt verdammt lecker aus! Ich esse selbst auch kein Fleisch und das aus Überzeugung. Das Soja Schnetzel von Alnatura steht schon über ein halbes Jahr in meinen Schrank, jetzt hab ich einen Anlass es endlich mal auszuprobieren.

    Danke für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße Jessy
    Kleidermaedchen – das Blog für Mode, Beauty und Lifestyle

  20. Romy
    3. Februar 2014 at 17:06

    Also ich kann gerade mal eine Eierspeise kochen. Und die auch nur, wenn ich gut drauf bin. Ansonsten lasse ich mich lieber von meinem Freund bekochen, bei dem besteht weniger Gefahr, die Küche in Brand zu setzen. Aaaaber deine Bolognese klingt so verdammt lecker- und dass, obwohl ich eigentlich keinen Rotwein, Sellerie & Knoblauch mag, dass ich heute hochmotiviert losgefahren bin und Zutaten gekauft habe! Allein dass war eine Odyssee…Aber ich hab alles -inklusive Wein, Sellerie und Knoblauch- gefunden und meine allererste, selbstgemachte und noch dazu vegane Bolognese köchelt gerade vor sich hin. Hui, ich bin schon so aufgeregt :’D
    Danke, danke, danke also für das super Rezept! Ob ich die Umsetzung auch geschafft hab, wird sich noch zeigen.

    Liebe Grüße,
    Romy

  21. Deborah
    15. April 2014 at 17:45

    Normalerweise kocht mein Freund als Italiener immer die Bolognese, Familienrezept und so. Heute habe ich mich mal ran gewagt und da wir beide gerade auf die vegetarische Ernährung umsteigen, kam mir dein Rezept gerade recht. Liebe Angela, deine Sauce ist der Wahnsinn!! Anfangs dachte ich noch “okaaaay, Rotwein, passt das?!”, aber es schmeckt einfach köstlich. Mein Freund ist völlig baff und ich habe ein neues Lieblingsrezept! :)

    PS: Deinen Blog lese ich schon sehr lange und ich mag ihn total gerne!

  22. Laura
    28. April 2014 at 15:44

    Endlich hab ich’s auch mal geschafft diese Bolognese nachzukochen. Eigentlich habe ich mich genau an dein Rezept gehalten. Ich hab lediglich weniger Koblauch verwendet und am Ende noch einen Schuss Sojasauce hinzugegeben, das hat dem Ganzen noch den Pfiff gegeben. Aber ich muss sagen, dass diese Sauce wirklich richtig lecker ist. :)

  23. Thanh
    8. Juli 2014 at 17:11

    Hallo Angela!
    Ich hab dein Rezept ausprobiert und war echt überrascht wie gut das alles zusammengepasst hat :) Ich werd es auf jeden Fall noch öfter kochen. Wenn du möchtest, kannst du ja auf meinem Blog nachschauen, wie das Ergebnis ausgesehen hat. Fand die Idee mit dem Rotwein auch klasse, weil ich vorher noch nie mit Rotwein gekocht habe, hat aber auf jeden Fall geschmeckt – sogar meinem Freund und der ist eigentlich eher purer Fleischesser.

    Liebste Grüße, nueggen

  24. Wos zum Essn
    8. März 2015 at 18:09

    jaaaam! echt superlecker! die beste veggiebolognese die ich bisher gefuttert hab:D danke für das anschauliche rezept, auch ein veggiebolognesen-vollpfosten wie ich kommt damit in den bolognesen-olymp, yay! damit kriegt man auch die omnis, hehe…
    liebe grüße, sabine =)

    ps: diese miesen null-selbstwertgefühl-tage gibt es nicht nur unter modebloggerinnen;) aber sie gehen ja wieder vorbei. ein paar superkomplimente aus einer gehirnschublade vorkramen und bald gehts wieder besser:)

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